Portogiesische Eiertörtchen

HKP049

Heute habe ich zum Frühstück ein fantastisches Rezept zubereitet, das ursprünglich aus Portugal stammt, sich aber über Macao und eine amerikanische Fastfoodkette in ganz Asien verbreitet hat und sich großer Beliebtheit erfreut. Vicky hatte spontan Lust, mir in der Küche zu helfen. So ist wieder eine traditionelle Küchenkomplizenfolge mit einer Prise Kinderchaos entstanden.

Kuechenkomplizen_Banner_smallZutaten

  • 1 Packung Blätterteig
  • 50g Butter oder Butterschmalz, geschmolzen (habe die Menge nachträglich reduziert)
  • 100ml Milch
  • 100ml Sahne
  • 50g Zucker
  • 3 Eigelb
  • Vanille (entweder das Mark einer frischen Vanilleschote, Vanilleextrakt oder Vanillinzucker)

Zubereitung

  1. Butter auf kleiner Hitze schmelzen. Währenddessen die Eier trennen. Das Eigelb in einem Rührgefäß mit Sahne und Vanille vermixen.
  2. Die geschmolzene Butter auf dem Blätterteig verteilen und ein weiteres Stück Blätterteig daraufgeben (bei großen Blätterteigstücken einmal umfalten). nochmals mit Butter einpinseln und den Blätterteig zu einer kompakten Rolle aufrollen.
  3. Die Milch mit dem Zucker erwärmen, bis dieser sich aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen und dann in die Eiersahne einrühren. Die Eiermischung in den Kühlschrank stellen.
  4. Von der Blätterteigrolle etwa 6mm breite Scheiben abschneiden. Die Scheiben in ein Muffinförmchen aus Papier legen und gleichmäßig flachdrücken, bis das Förmchen möglichst ausgefüllt ist. Dann die Förmchen in ein Muffinblech legen und drücken, bis sie die passende Form angenommen haben.
  5. Bei 180°C in den Backofen für 12 Minuten, anschließend für 3 Minuten grillen, bis sich bräunliche Blasen auf der Füllung bilden.
  6. Serviert werden die Törtchen traditionell mit schwarzem Tee mit Milch.

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5 Kommentare

  1. Hi Tatjana,

    vielen Dank für Dein Feedback. Jetzt habe ich direkt auch wieder Lust auf die Törtchen. Ich wollte die immer auch mal mit Zimt probieren.

    Viele Grüße,
    Kai

  2. Huhu :)
    wir waren die Herbstferien in Portugal und natürlich gab es jeden Tag mindestens ein Törtchen. Unter anderem die berühmten aus dem “Pasteis de Belem”. Das war die Offenbarung (wie passend zu Bethlehem ;)).
    Wie mir aber meine bald angeheiratete portugiesische Familie gesagt hat, werden die Törtchen in Portugal generell statt Sahen mit Milch gemacht. Hierbei steht “nata” dann eher für Creme. Mir schmecken beide Varianten^^ Und sie müssen gut dunkel sein!
    Wir haben uns jetzt auch im Supermarkt richtige Pasteisförmchen geholt. Die gehen so schräg hoch und sind etwas flacher. Ich bin mal gespannt.

    Liebe Grüße nun wieder aus dem kalten Deutschland

    Tatjana

  3. Ja genau! Ich habe die bisher immer ohne Zimt gegessen. Ist aber bestimmt auch fein. Das Rezept kann ich sehr empfehlen. Zum Frühstück oder zum Nachmittagskaffee sind die hervorragend.

  4. sind das die berühmten Pasteis, oder? Die bis jetzt Besten habe ich in Lissabon, im Stadteil Belem gegessen. Mit Zimt und Zucker bestreut, ein Traum!

    Danke fürs Rezept, die werde ich auf alle Fälle mal selber probieren. :)

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