4 Kommentare

  1. Hallo Kai,

    mit dem roten Balsamico aber vorsichtig dosieren. Ich nehme davon nicht all zu viel, so das es reicht, um das Tomatenmark abzulöschen (das ist übrigens vermutlich auch der Grund, warum man überhaupt Wein benutzt hat. Die Säure löst das Tomatenmark perfekt vom Boden der Pfanne. Den geschmacklichen Zugewinn nimmt man natürlich mit :)).

    Und Kopf zur Seite nehmen, sobald der Balsamico aufkocht. Da steigt eine ordentliche Essig Wolke nach oben.

    Bisher nie Protest von Kindern erlebt. Auch nicht bei Wein. So lange man den Wein direkt komplett verdunsten lässt, eher sehr sparsam verwendet und es unterlässt später noch einmal Wein nachzugießen (das Alibi, um noch einmal die Flasche ansetzen zu dürfen).

    Wein ist hier nur meist nicht vorhanden, hatte dann irgendwann Balsamico probiert und mich über den “fruchtigen” Zugewinn gefreut.

    Viel Spaß beim Probieren!

  2. Hallo Mischosch,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Ich stimme dir in allen Punkten voll und ganz zu. Rotwein verwende ich meistens nicht zum Kochen, obwohl er zur klassischen Bolognese selbstverständlich dazugehört. Auch bei Bolo für Kinder würde ich auf den Wein verzichten. Weniger wegen des Alkohols, der ja gerade beim langen Köcheln nahezu verfliegt, sondern wegen des kräftigen, komplexen Aromas, wegen dem man ihn ja letzten Endes hineintut. Kinder können solche Aromen nicht einordnen und essen es dann wahrscheinlich nicht mehr. Der Tipp mit dem roten Balsamico ist spannend, das werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren.

    Viele Grüße,
    Kai

  3. Bzgl Bolognese:

    – Vielleicht mal Petersilienwurzel probieren, Karotte geht auch sehr gut: Gerieben geht anrösten noch schneller und ist unauffälliger. Röstaromen ist das, was man einsammeln will.
    – Tomatenmark (gibts auch mit Wurzelgemüse): anrösten, ablöschen mit bisschen Wein oder roten Balsamico. Komplett einkochen lassen.
    – Leichte Brühe: ja, damit final ablöschen und einkochen lassen
    – Kräuter: Oregano, Majoran, Thymian, Basilikum (getrocknet gleich mit rein, frisch nur am Ende ohne große Hitze) – an Kräutern muss man nicht sparen.
    – Paprika: nein!
    – Je länger es köchelt, umso besser wird es.
    – Milch hilft auch um Pfefferwürze Kind gerecht zu mildern :)

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